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DAS GENERALAT DER KONGREGATION
(aus der Kongregationsgeschichte von M. Irene Dabalus OSB)
Brennpunkt für Einheit und Animierung
Das stetige Wachsen der Kongregation in eine internationale Gemeinschaft war von den ersten Jahrzehnten an offenbar. Heute umfasst die Verwaltung der Kongregation die Arbeit der Koordination, Planung und Bewertung der weit reichenden Tätigkeiten von 13 Prioraten und über 140 Kommunitäten in sechs Kontinenten. Die Aufgabe der zentralen Leitung obliegt der Generalleitung, die aus der Generalpriorin und ihrem Rat von vier Mitgliedern besteht. 1953 wurde der Sitz der Generalleitung vom Tutzinger Mutterhaus nach Grottaferrata in Italien verlegt und 1970, in das neue Generalatshaus in Rom.
Hier wohnen die Generalpriorin und ihre Rätinnen mit ihrer Kommunität, wenn sie nicht gerade die verschiedenen Priorate in der Welt bereisen. Hier wird auch regelmäßig alle sechs Jahre das Generalkapitel der Kongregation abgehalten. Jedes Jahr finden internationale Treffen von Mitgliedern der Kongregation statt, die den Schwestern Animierung und Erneuerungsimpulse bieten.
In den letzten Jahren hat sich das Generalatshaus in ein Zentrum für internationale Treffen, nicht nur für unsere Kongregation, sondern auch für Benediktinerinnen aus der ganzen Welt, zusammen mit dem Abtprimas der Benediktiner-Konföderation, entwickelt.
Missionarische Dienste
Neben den Aufgaben der Verwaltung hat die Generalleitung eine seit Jahren bestehende Tradition von Exerzitienkursen, sowie Gäste- und Pilgerbetreuung eingeführt für die Menschen, die herkommen, um Roms geistliche Schätze zu erleben.
Der Generalatsdistrikt
Unter besonderen Bedingungen unserer Konstitutionen sind eine Anzahl von abhängigen Häusern der Kongregation direkt dem Generalat unterstellt: Zarevbrod in Bulgarien, das Altersheim für heimkehrende Missionarinnen „Haus St. Benedikt“ in Tutzing, Deutschland, Meihekou in China, Jinja in Uganda und Punalur in Indien. Sie bilden den Generalatsdistrikt.
(siehe auch unter Italien)
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