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PORTUGAL - der blühende Garten am Atlantik mit seinen Blumen, Weinlauben, Olivenhainen, Pinien, Palmen und Korkeichen war schon 1961 das Ziel einer Gruppe von Schwestern aus verschiedenen Prioraten, die sich in Carvalhosa-Bande, im Norden Portugals, niederliessen. Der Abt von Singeverga, einer nahegelegenen Benediktinerabtei, hatte sie eingeladen. Er war bei einem Besuch in Cuchi/Angola von der Arbeit der Schwestern begeistert und wünschte ihre Mitarbeit auch in der Region Angolas, die den Benediktinern anvertraut war. Gleichzeitig versprach er den Schwestern viele Berufe in Portugal. Die Anfänge und weitere Arbeit in Bande waren mit vielen und unvorhersehbaren Schwierigkeiten verbunden. Deshalb zogen die Schwestern schon 1968 nach Baltar um und bauten dort eine höhere Privatschule. Von 1972 bis 1977 war Baltar Priorat mit einer Filiale, Cazombo, in Angola. Durch die Revolution in Portugal geriet die bis dahin gut situierte Schule der Schwestern in grosse finanzielle Schwierigkeiten und konnte nicht mehr gehalten werden. Die Schwestern beschlossen, die Gebäude an eine Institution für geistig behinderte Kinder abzugeben und noch heute dienen sie als Schule für diese Kinder. Auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld kamen die Schwestern 1984 nach Torres Novas, in der Provinz Ribatejo, etwa 25 km von Fátima entfernt, wo sie in einem Altersheim Arbeit fanden. Hier bauten sie auf einem geschenkten Grundstück ihr erstes Kloster in Portugal.
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