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MISSIONS-BENEDIKTINERINNEN VON TUTZING |
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Aus einem Brief von Sr. Martha: |
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Sr. Felicitas Hiltner OSB. |
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Sr. Kordula Ebert OSB. |
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Gedenkkreuz in Liwale |
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Sr. Walburga Diepolder OSB. |
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“Mein geliebter Jesus, |
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Bilder von der feierlichen Wallfahrt zum 100. Jahrestag der Ermordung von Bischof Cassian Spiss, der zwei Brüder und zwei Schwestern in Liwale, August 2005. Ein Gedenkstein wurde eingeweiht. |
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Geboren: 10. April 1899 in Bernried, Deutschland Erste Profess: 30. August 1926 im Mutterhaus Tutzing Aussendung in die Mission: 4. September 1926 nach Wonsan, Nordkorea Todesdatum: 10. August 1950 in Oksadok, Nordkorea
Lesen Sie hier ihre Geschichte!
2. Sr. Lucia Park (Angela) Geboren: 14. Oktober 1919 in SoonAhn; PyungAhnNahmDo, Nordkorea Sr. Lucia Park war die Nichte von Sr. Columba Park, die nach der Auflösung der Klöster und Trennung von den deutschen Oberinnen als Subpriorin für die koreanischen Schwestern ernannt wurde. Sr. Lucia Park wurde 1919 als erstes von drei Kindern in SoonAhn, PyungAhnNam, Nordkorea, geboren. Die Familie war recht wohlhabend. Ihr Vater starb, ehe sie ins Kloster eintrat. Sie hatte ein aufrechtes und positives Selbstbewusstsein. Sie war offen und ehrlich und sprach aus, was sie für richtig hielt. Sie war eine schöne Frau und ihr Charakter war erfrischend wie ein klarer Morgen. Alle liebten sie. Von ihrer Familientradition her hatte sie einen tiefen katholischen Glauben. Sie half gern den Armen und Notleidenden. Sie hatte einen guten Verstand und ein korrektes Urteil. Als Neunzehnjährige kam sie zur Einkleidungsfeier ihrer Tante, Sr. Columba Park, und trat sogleich ins Kloster in Wonsan ein. Mit ihrem lebhaften und intelligenten Charakter ertrug sie alle Schwierigkeiten des Klosterlebens. Als Postulantin bestand sie eine Eignungsprüfung als Musiklehrerin. Als ihre erste Profess verschoben wurde, wurde sie mutlos. Doch ihre Tante, Sr. Columba, riet ihr: “Wer die größte Krone des Martyriums erhält, ist wichtiger, als wer die Profess schneller macht als die andern.“ Also wollte Sr. Lucia die Krone des Martyriums schon vor ihrer ersten Profess erhalten. Und sie erhielt, was sie erwünschte: die Krone des Martyriums für Christus. Am 11. Oktober 1950, sieben Jahre nach ihrer ersten Profess, wurde sie im Alter von 31 Jahren, durch die einheimischen Kommunisten ihrer Stadt erschossen.
Geboren: 1910 (Tag und Monat sind nicht bekannt) in HwangHaeDo, Nordkorea; wuchs auf in HeHwaDong, Seoul Als Hausoblatin in unserem Kloster lebte Agnetta 23 Jahre ein Opferleben im Geist der Märtyrer. Sie unterrichtete und taufte viele Menschen. Bereitwillig nahm sie die einfachen Dienste im Kloster an. Sie konnte nicht das Ordenskleid tragen, was sie so sehr ersehnte, aber dafür erhielt sie die Krone der Märtyrer durch die Kommunisten. Im Gefängnis wurde sie gefoltert und im Alter von 40 Jahren ermordet. Sie wurde auf dem katholischen Friedhof in Hamheung, Nordkorea, begraben.
Geboren: 4. Februar 1898 in Weingarten, Deutschland Sr. Fructuosa kam aus einer sehr frommen katholischen Familie mit 10 Kindern, die sehr lebhaft und glücklich miteinander aufwuchsen. Sie hatte einen offenen, hilfsbereiten und schönen Charakter. Sie war schlank und groß und hatte eine klare, schöne Stimme. Darum war sie immer für den kleinen Chor zuständig. Als sie in Korea ankam, wurde sie gleich die vorstehende Krankenschwester der „Maria-Hilf“ Klinik, anstelle von Sr. Hermetis, die wegen ihrer schwachen Gesundheit auf die Philippinen gesandt wurde. Sr. Fructuosa diente und sorgte für die Armen und Kranken mit allem Eifer ihrer 23 Jahre. Sie war auch eine eifrige Missionarin, die mehr als 5000 Kinder bedingungsweise taufte. In Wonsan und Umgebung besuchte sie fast alle Familien und sorgte für die armen kranken Leute. An den Sonntagen betete sie vor dem Allerheiligsten Sakrament, besonders für die extrem armen Leute, für die Ungläubigen und Atheisten. Wenn sie gerufen wurde, eilte sie hinaus, um sich der kritisch Kranken anzunehmen so gut sie es konnte, ohne sich zu beklagen oder zu zögern. Es schien, dass sie mit den Armen und Kranken glücklich war, die auf ihre Sorge warteten. Als die Klinik von den Kommunisten geschlossen wurde, kam sie in Gefangenschaft und wurde dann mit den anderen Schwestern zu Schwerstarbeit in das Arbeitslager Oksadok gebracht. Aber sie konnte nicht für sich selber sorgen, und so litt sie gesundheitlich sehr im Gefängnis und in Oksadok. Es folgt Sr. Diomedes Bericht über Sr. Fructuosas letzte Tage: “Sr. Fructuosa litt an Durchfall und Wassersucht seit der Gefangenschaft in PuyungYang. Sie konnte sich von der Krankheit nicht mehr erholen, sondern es wurde schlimmer in Oksadok. Trotzdem half sie täglich in der Küche des Arbeitslagers und bemühte sich, ihre Gefährtinnen zu ermutigen. Im August 1951 erlitt sie einen Schlaganfall und erhielt die Sterbe-Sakramente. Danach schien sie etwas besser zu werden, aber sie musste ihre Zeit liegend im Nähzimmer verbringen. Und selbst liegend, im Lager-Nähzimmer, tat sie mehr als ihren Anteil beim Nähen. Sie flickte die Socken und Handschuhe ihrer Gefährten bis tief in die Nacht hinein. Dadurch wurde ihre Krankheit schlimmer und sie bekam andere Infektionskrankheiten. So war sie schließlich ganz bettlägerig. Dann erlitt sie einen weiteren Schlaganfall und wurde bewusstlos. Zwischen dem 15. und 16. September 1952 vertauschte sie diese Welt um eine bessere, noch bewusstlos, aber friedlich. Nach Sr. Fructuosas Tod lockerten die Lagerwächter ihren harten Griff ein wenig und behandelten uns etwas besser. Wir waren fast sicher, dass Sr. Fructuosa bei Gottes Thron für uns Fürbitte getan hat.” Sr. Fructuosa war bei den Leuten von Wonsan als die „berühmte deutsche Arzt-Schwester und lebendige Heilige“ bekannt. Sie hat wahrlich als solche gelebt. Sie war eine vollkommene Ordensfrau, eine Muster-Schwester. Sie lebte das Leben der Märtyrer in Geduld und Liebe. Und sie starb als Märtyrin.
ALLE UNSERE MÄRTYRER SCHWESTERN,
BITTET FÜR UNS!
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